Hej då och välkommen!

Hej då zur W6, die ging am Montag zu einer neuen Besitzerin und ich bin tatsächlich froh, das sie weg ist. Ich habe bis heute dann auf meiner alten Singer genäht und ihr lebenslanges bleiberecht eingeräumt. So ein robustes Mädchen, sie lässt nicht mal Stiche aus, wenn die Nadeln schon stumpf ist. Was beim vielen Masken nähen derzeit relativ schnell geht. Es ist einfach eine sehr zuverlässige Maschine. Nur schade, das die Sticheinstellungen ein wenig dürftig sind, aber als Backup wird sie wie meine Oma Pfaff auf ewig bleiben dürfen.

Välkommen zu meiner neuen schwedischen Freundin 😍. Ich habe es tatsächlich getan und mir den Traum einer Husqvarna Viking Opal 670 erfüllt. So arg viel kann ich noch garnicht sagen, nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten, die Fadenspannungsscheibe hat gehangen (ich vermute vom Transport, war sie ja 4 Tage bei DHL), näht sie nun wie es sein soll und hat ein tolles Stichbild. Mehr muss ich noch testen, denn sie hat ja nun echt einige Funktionen mehr. Aber ich freue mich sehr das sie da ist und so wie es aussieht auch gut funktioniert. Und ich glaube, ich kann jetzt schon sagen: Jag älskar min nya symaskin från Husqvarna Viking 🥰.

Wer kein schwedisch kann: hej då = tschüß, och = und, välkommen = willkommen, beim Satz dürft ihr mal raten 😉

Tschüss!

Vor nicht ganz 6 Monaten habe ich mich hinreißen lassen und eine W6 N5000 gekauft. Ich war ja schon immer etwas skeptisch gegenüber W6, aber ich lass mich ja gern überzeugen. Nunja, es hat nicht geklappt. Die Maschine ist nicht schlecht, das Stichbild ist ok und das Preis/Leistungsverhältnis passt auch gut. Aber ich werde mit der W6 nicht warm. Der Kunststoff ist relativ billig, aber klar, was will man für den Preis mit soviel Funktionen auch anderes erwarten? Als ich gestern die Puschen genäht habe, habe ich den Entschluss gefasst, die W6 zu inserieren. Wenn sie niemand zu meinem Preis will, ok, dann bleibt sie und wird irgendwann wohl mal zur Stickmaschine. Aber kaum hatte ich das Inserat online, kamen schon die ersten Interessenten. Heute morgen bin ich dann mit einer einig geworden und habe die W6 zur Post gebracht. Ich hoffe die Käuferin und die W6 werden ein besseres Team als es hier der Fall war. Da ich aber fleissig weiter Masken nähe, habe ich meine alte Singer Curvy wieder ausgepackt. Ich liebäugle mit einer anderen Maschine, da ich doch ganz gerne mehr Funktionen hätte. Aber auf jeden Fall war die Entscheidung mich von der W6 zu trennen die richtige, das Nähgefühl an meiner Singer ist gleich um Welten besser. Ganz ehrlich, ich kann die Community nicht verstehen, da schwören so viele auf W6 und schimpfen auf Singer. Warum? Also ich habe in den letzten 35 Jahren schon an vielen Maschinen gesessen und zweifelsohne gibt es bessere Nähmaschinen als meine im unteren Preissegment angesiedelte Singer. Aber die W6 ist deutlich schlechter verarbeitet. Meine Singer näht 6-8 lagen Leder ohne zu zucken, die W6 hat sich mit den teilweise 4 lagen der Puschen schon schwer getan. Und, wie eine Freundin sinngemäß so schön sagte, ich muss bei der Singer nicht 3 mal nackt im Mondschein um die Maschine tanzen, damit die anderes Garn vernäht ;).

Seumas

Lange war es sehr still hier. Lag nicht daran, dass ich nicht genäht habe, sondern, das meine Fotowand nicht mehr existent ist und ich eine neue bauen will. Aber zuvor sind die Kinderzimmer dran mit bauen. Das hat zwar nix mit Nadeln zu tun, aber ich werde dennoch hier berichten ;). Nun aber zum eigentlichen.

Vor genau 13 Jahren ist hier ein kleiner schwarzer Malteser eingezogen. Mein Geburtstagsgeschenk und Spaziergangbegleiter. Im April 2007 habe ich dieses kleine Fellknäul besucht und er hat sich mich ausgesucht. Kurz darauf bin ich mit ihm nachhause und da ist er für immer geblieben. Die Kinder waren sofort seine Welpen und wurden beschützt. Ja, auch ein 24,5 cm großer Muppet kann das. Leider ging es ihm Anfang des Jahres nicht so gut und beim Tierarzt wurde ein schwaches Herz festgestellt. Mit den Herztabletten hat sich Seumas immer wieder wie ein junger Hund gefühlt, aber er war schon 15 Jahre alt. Jetzt hat ihn sein schwaches Herz eingeholt und am 11.04.2020 mussten wir uns von ihm verabschieden. Die Jungs hat das auch sehr mitgenommen, war Seumas doch schon immer da, schon vor ihnen. Nun wurde er schon eine Woche vermisst und plötzlich standen 2 Kartons vor der Tür mit jeweils dem Namen der Jungs darauf. Die Kinder haben neugierig ihre Kartons ausgepackt und darin war eindeutig für jeden ein Seumas, das haben sie sofort erkannt. Aus Plüsch zum kuscheln und lieb haben und als kleiner Trost. Beide Hunde haben ein Halstuch um auf dem ein Gruß von Seumas steht. Seither sind die beiden Plüsch-Seumas ständige Begleiter und trösten die Kinder ein wenig.

Schnitt: Wuffl von Kullaloo
Stoff: Plüsch von Kullaloo

Amon Amarth 2 go

Anfang Dezember gastierte meine Lieblingsband in Frankfurt. Klar das ich da hin muss. Und wenn schon, denn schon, als VIP. Zum Meet & Greet durfte man noch etwas persönliches mitbringen, das dann signiert werden konnte. Ne CD oder ähnliches fand ich langweilig, so überlegte ich, was ich den mitnehmen könnte. Naja, so als Nähverrückte viel meine Wahl dann doch relativ schnell auf Stoff. Nur welcher und was ich dann damit machen wollte, da musste ich doch noch ein bisschen überlegen. Schließlich hatte ich die Idee und habe mir silbergrauen Köper aus der Nähgalerie zurechtgeschnitten und durch die Ovi gejagt. Dann noch ein Plott aus schwarzer Glitzerflexfolie mit dem Bandlogo drauf und auf zum Konzert. Die Jungs haben auch brav unterschrieben :D.

Wieder zuhause habe ich die restlichen Materialien wie Verschlüsse und Vlies im Nähkästchen besorgt und habe mit dem zerschneiden einer alten, kaputten Lederjacke angefangen. Mein Stoff-Autogramm sollte nämlich zu einer neuen Handtasche werden. Meine Schnabelina Bag ist mit den Jahren leider kaputt gegangen, sodass eine neue Tasche dringend her musste. Ich wollte sie nicht mehr so groß, da ich kaum noch Kindersachen mitschleppen muss und sie sollte robuster sein. Daher habe ich mir Leder und Köper als Materialmix ausgesucht. Als Schnitt habe ich die Piccadilly von Pattililly ausgesucht und noch etwas modifiziert. Da ich keine Reißverschlussinnentasche brauche, aber eine Außen für mein Handy habe ich die Innentasche kurzerhand auf die Rückseite genäht. Ein paar Fächer innen brauche ich aber dennoch, so habe ich das Vorderteil gekürzt und an der langen Seite im Bruch zugeschnitten und so Taschen auf das Innenteil der Vorderseite genäht. Damit es auch schick ist, habe ich die obere Kante der Fächer mit einem Zierstich ersehen. Unter dem Gurt habe ich noch eine weitere Schnalle angebracht, damit ich dort etwas einhängen kann. Alles in allem mag ich meine neue Tasche sehr gerne und auch die Größe ist super. Genau so wollte ich das.

Quiltversuche

Ich dachte mir, ich will mal noch was anderes als Klamotten versuchen. Irgendwann sind die Kleiderschränke voll und je älter die Zwerge werden, umso länger passt das Zeug auch noch. So habe ich mir ein paar Bücher gekauft, im Internet gelesen, bei YouTube geschaut und gedacht, ich versuchs mal mit Patchwork bzw. Quilten. So genau was ich machen wollte wußte ich eigentlich nicht. Doch dann hatte es mich zufällig in die Nähe einer Stoff&Stil Filiale verschlagen und ich bin natürlich rein gegagen. Da bin ich dann mit 2 weihnachtlichen Stoffen zusammengestoßen und die zwei sind im Einkaufswagen liegen geblieben. So habe ich mich für den anfängertauglichen Star Flower Block in weihnachtlich entschieden. Einen Tischläufer sollte es werden, aber dann habe ich doch erstmal nur den Block genäht um einfach das ganze mal auszuprobieren. Der cremefarbene Baumwollstoff aus meinem Schrank passte auch prima dazu. Rand drum und noch nen Rand drum und dann ab aufs Volumenvlies, das ich noch übrig hatte und ab zum quilten unter die Maschine. Fürs Quilten habe ich mir Rayon von Gütermann in Gold zugelegt, soll ja auch zu den Stoffen passen. als Muster habe ich mich für eine Spirale entschieden und wahllos immer mal wieder ein Weihnachtsglöckchen mit eingestickt. Zum Schluss habe ich aus dem grünen Stoff noch ein Schrägband gebastelt und das ganze Sandwich damit umrandet und der Quilt war fertig. Bisschen schief, die Quiltnähte ungleichmäßig, aber fürs erste Mal bin ich damit zufrieden und ich glaube fast, das ungleichmäßige verleiht dem ganzen Ding sogar noch das i-Tüpfelchen. Auf jeden Fall darf er nun auf dem Esstisch wohnen. Zumindest bis nach Weihnachten.

Das Garn, den Stoff für die Rückseite, das Volumenvlies, den Textilsprühkleber und der Schrägbandformer sind vom Nähkästchen.

 

Die Neue!

Nachdem der versuch mit der Brother Nähmaschine ja so in die Hose gegangen ist, habe ich eine ganze Weile gestöbert und Leute befragt. Letztendlich bin ich bei W6 gelandet und habe mir dort ein nettes Maschinchen ausgesucht und bestellt. Nun wohnt eine N5000 in meiner Nähecke und ich bin fleissig am ausprobieren 😀